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Geschichte von Oberwerba:
Die älteste erhaltene Erwähnung vom "Werbe" stammt aus der Zeit von 1124.
Erstmals im Jahr 1206 werden die Orte villa Werbe und Nieder-Werbe getrennt geführt, was
auf die Existenz von Ober-Werbe schließen läßt. Die Geschichte des Ortes ist eng mit dem
dortigen Kloster verbunden. Zwischen 1590 und 1970 war der Ort geteilt, in Ober-Werbe, das
zur Grafschaft Waldeck und Oberwerba, das zur Herrschaft Itter gehörte. Die natürliche Grenze
war die Werbe. Die Landesherrschaft über "Herrschaft Itter" übten das
Haus Hessen aus. Anfangs Hessen-Marburg, dann Hessen Kassel und schließlich Hessen-Darmstadt
das 1806 zum Großherzogtum Hessen wurde. Dort lag Oberwerba in dessen
Provinz Oberhessen. Nach Auflösung der Ämter im Großherzogtum 1821 gehörte es
zum Landratsbezirk Vöhl und zum Bezirk des Landgerichts Vöhl. Die Gemeinde war Teil jener
Landesteile, die das Großherzogtum nach dem verlorenen Krieg von 1866 mit dem
Friedensvertrag vom 3. September 1866 an Preußen abtreten musste. Dort wurde es dem
Landkreis Frankenberg und dem Amtsgericht Vöhl zugeordnet.
Im Zuge der Gebietsreform in Hessen fusionierten am 31. Dezember 1970 die bis dahin selbständigen Gemeinden
Oberwerba (Landkreis Frankenberg) und Ober-Werbe (Landkreis Waldeck) auf freiwilliger Basis zur neuen
Gemeinde "Ober-Werbe" (Landkreis Waldeck). Am 1. Januar 1974 wurde die Gemeinde Ober-Werbe kraft
Landesgesetz in die Stadt Waldeck eingemeindet. Dadurch wurde Ober-Werbe ein Stadtteil von Waldeck. Für Ober-Werbe und
die anderen Stadtteile wurden Ortsbezirke mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.[1]
 
In der Gemarkung Oberwerba liegt der Wohnplatz "Kampmühle". [2]
 
Einwohnerzahl Oberwerba:
1834: 101, 1858: 109, 1895: 78, 1946: 108, 1967: 61 [2]
 
Quellen:
[1] Wikipedia.de > Oberwerba, Stand 9.12.2024
[2] Historisches Ortslexikon Hessen, Oberwerba, https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/rsrec/sn/ol/register/ort/entry/635021070:oberwerba, abg. 30.3.2025
 
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